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WEEKEND OF FEAR-Programm 2010 (PDF-Download, Stand: 27.04.2010)
WEEKEND OF FEAR-Timetable 2010 (PDF-Download, Stand: 27.04.2010)
!!! DAS PROGRAMM IST KOMPLETT !!!
ACHTUNG: Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.
: Special "ArtAttack - Anspruch muss auch sein"
Eröffnungsfilm 1
TO KAKO 2 - EVIL IN THE TIME OF HEROES (SPLATTER / COMEDY / HORROR)
Eröffnungsfilm 2
STRIGOI (ARTHOUSE / COMEDY / HORROR / DRAMA)
Official Selection
7 DAYS (DRAMA / THRILLER / ARTHOUSE)
5150 ELM'S WAY (THRILLER)
BAD BIOLOGY (GROTESQUE / SEX / COMEDY / TRASH)
EMPUSA (TRASH / HORROR / COMEDY)
EXODUS (DRAMA / SCI-FI / ARTHOUSE / FANTASY?)
GAME OVER (SPLATTER / HORROR)
GEORGE'S INTERVENTION (COMEDY / HORROR / SATIRE)
I KNOW HOW MANY RUNS YOU SCORED LAST
SUMMER (SLASHER / TRASH / SPLATTER)
KARL THE BUTCHER VS AXE - VIOLENT SHIT 4 (SPLATTER / TRASH / SCI-FI / COMEDY / ACTION)

LA HERENCIA VALDEMAR (HORROR / DRAMA)
Olaf Ittenbachs NO REASON (SPLATTER / PSYCHO-HORROR)
SAUNA (HISTORY / HORROR / ARTHOUSE)
SAVAGE (DRAMA / THRILLER / ARTHOUSE)
STORAGE (THRILLER)
TRAIN (HORROR)
Eröffnungsfilm 1
TO KAKO 2 - EVIL IN THE TIME OF HEROES (SPLATTER / COMEDY / HORROR)
Regie: Yorgos Noussias
GR 2009 +++ 88 Minuten +++ griechische Originalversion mit englischen Untertiteln
DEUTSCHLANDPREMIERE
Spielzeit: Freitag, 30. April: 20:00 h
ACHTUNG: Aufgrund der vorgezogenen Spielzeit ist diese
Vorstellung kein Bestandteil der Tageskarten!
Tageskarteninhaber
bekommen den Eintritt vergünstigt für 5 €.
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Wir erinnern uns an eines der eindrucksvollsten Schlussbilder der vergangenen WOF-Jahrgänge:
Die bis zuletzt standhaften Jenny, Marina, Meletis und Vakirtzis flüchten in das Athener Fußballstadion, halten sich im Mittelkreis an den Händen. Die Kamera fährt nach oben und wir sehen Tausende von Untoten das Stadion stürmen.
Völlig zu Recht vergabt Ihr den Publikumspreis 2007 an „To Kako – Evil “, den ersten griechischen Splatterfilm überhaupt: „Griechen können nicht nur kochen, sondern auch Zombiefilme machen!“ Regisseur Yorgos Noussias fühlte sich sehr geehrt und macht nun sein Versprechen wahr: „Wir sehen uns bei TO KAKO 2!“
EVIL IN THE TIME OF HEROES schließt nahtlos an seinen Vorgänger an – den Vieren gelingt tatsächlich die Flucht! (Wie, wird natürlich nicht verraten.) Doch aus der Gefahrenzone sind sie noch lange nicht heraus: Nicht nur Zombies ziehen durch die Hauptstadt, sondern auch marodierende Milizen, die auf alles schießen, was sich bewegt. Sollten die Ziele vorher „Wir gehören nicht zu den Crazies!“ schreien – umso besser. Unterschlupf findet die Truppe bei einem Koch mit tödlicher Bratpfanne.
War schon der erste Teil mit abgefahrenen Ideen, schrägen Charakteren und blutigen Effekten vollgestopft, setzt die Fortsetzung noch eins drauf. Oder besser gesagt: Zwei, denn zusätzlich werden wir noch in die Antike versetzt, und dort spricht man altgriechisch! Besonderer Besetzungsclou: Billy Zane („Titanic“, „BloodRayne“, „The Phantom“) als 3.000 Jahre alter Superkrieger auf heiliger Mission. Noussias gelingt es, den durchgeknallten Stil von Teil 1 ohne Abstriche fortzuführen und einmal mehr mit Impressionen eines menschenleeren Athens zu beeindrucken. Und mit der Nennung von über 400 Zombiedarstellern im Abspann kündigt er vor allem eins an: viel Action!
Wer „To Kako 1 “ nicht gesehen hat, braucht sich nicht ausgeschlossen fühlen – Taxifahrer Argyris fasst zu Anfang das Wichtigste zusammen – noch immer am Wasserrohr aufgespießt... Oder schaut euch doch einfach die deutsche DVD (noch mal) an.
Regisseur Yorgos Noussias ist persönlich anwesend.
The survivors from the audience’s favourite 2007 "To Kako - Evil" have not yet escaped from the area of danger. Not only do the undead walk the streets of the capital. There’s also this militia that shoots everyone and everything that moves. The troop finds a hideout at a cook’s with a deadly pan.
TO KAKO 2 is full of strange ideas and characters, bloody effects, and then there is Billy Zane (“Titanic”) in the role of a 3,000 year old super warrior in a holy mission.
Director Yorgos Noussias will be present.
Links: HOMEPAGE / MYSPACE / IMDB / TRAILER
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Eröffnungsfilm 2
STRIGOI (ARTHOUSE / COMEDY / HORROR / DRAMA)
Regie: Faye Jackson
GB 2008 +++ 102 Minuten +++ englische Originalversion
DEUTSCHLANDPREMIERE
Spielzeit: Freitag, 30. April: 22:00 h
„A folklore murder mystery with comedy and horror and chickens.”
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Podoleni, Rumänien, vergangenen Mittwoch. Die Dorfgemeinschaft lyncht den ungeliebten, ex-kommunistischen Großgrundbesitzer Constantin Tirescu und seine Frau.
Podoleni, Rumänien, heute. Der heimgekehrte Vlad Cozma entdeckt seine Nachbarn bei der Totenwache für einen Freund. Aber warum muss diese ganze drei Tage und Nächte dauern? Und warum will niemand den seltsamen Wundmalen am Hals des Toten auf den Grund gehen? Der gescheiterte Medizinstudent wittert ein Verbrechen und stellt selbst Nachforschungen an. Selbstverständlich befragt er auch den ungeliebten, ex-kommunistischen Großgrundbesitzer Constantin Tirescu und seine Frau.
Allein für die Entdeckung solcher Kleinode wie STRIGOI lohnt sich schon der Besuch des WOF! Die schottische Regisseurin Faye Jackson setzt ihrer rumänischen Verwandtschaft ein brillant gefilmtes Denkmal, das von schrulligen Typen und kauzigem Humor nur so sprüht. Dass sie dabei (fast) ohne einen Tropfen Blut auskommt, mindert den Unterhaltungswert nicht im Geringsten. Für Authentizität bürgen Besetzung und Crew, die sich (beinah) komplett aus Einheimischen rekrutieren, sowie eine Geschichte, die tief in rumänischer Mythologie verwurzelt ist. Was STRIGOI jedoch für unseren zweiten offiziellen Eröffnungsfilm prädestiniert, ist die völlig eigenständige Erzähldramaturgie. Nein, kategorisieren lässt sich dieser Film beim besten Willen nicht, Schubladen- oder gar Genredenken ist hier völlig fehl am Platz. Nur eines ist gewiss: Einen solchen Film hatten wir beim WOF noch nie!
Podoleni, Rumania. Last Wednesday, the town-community lynched big landowner Constantin Tirescu.
Podoleni, Rumania. Today, Vlad Cozma is coming home and he finds his neighbours holding a death wake for a friend. But why does this whole thing take three days and nights? Vlad thinks, this might be a crime, and tries to find out more. Of course, he also questions big landowner Constantin Tirescu.
Rumanian atmosphere comes to Erlangen. The native actors and crew make this movie authentic. And even the story that is deeply rooted in Rumanian mythology. STRIGOI doesn’t fit exactly into one genre. Only one thing is for sure: There has never been such a movie at WOF before.
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7 DAYS (DRAMA / THRILLER / ARTHOUSE)
Regie: Daniel Grou aka Podz
CA 2009 +++ 111 Minuten +++ französische Originalversion mit englischen Untertiteln
DEUTSCHLANDPREMIERE
Spielzeit: Samstag, 1. Mai: 00:15 h
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Ein gut bezahlter Job, ein großes Haus, zwei Autos – das alles ist nichts mehr wert, wenn die eigene Tochter entführt, vergewaltigt und ermordet wird. Dem Arzt Bruno Hamel widerfährt genau das: Eines Tages kehrt seine kleine Jasmine nicht mehr von der Schule nach Hause zurück. Die Polizei kann den Täter überführen, doch außer sich vor Schmerz und Selbstvorwürfen wartet Hamel nicht das Urteil der Gerichtsbarkeit ab. Er entführt kurzerhand den mutmaßlichen Kinderschänder und sperrt ihn mit sich in einer abgelegenen Hütte ein. Sechs Tage lang, so lässt er die Öffentlichkeit wissen, wird er Anthony Lemaire foltern, um ihn am siebten Tage schließlich zu töten – dem achten Geburtstag Jasmins.
Dieses Psychodrama geht an die Substanz nicht nur der handelnden und misshandelten Figuren, sondern auch an die des Zuschauers. Dabei verzichten Regisseur Daniel Grou und sein Drehbuchautor Patrick Senécal, der seine eigene Romanvorlage „Les Sept Jours Du Talion“ adaptierte, dankbarerweise auf vordergründige Torture Porn-Exzesse. Sie bleiben zu jederzeit realistisch – beklemmend realistisch, denn die begangenen physischen wie psychischen Grausamkeiten können und dürfen sie nicht aussparen. Dabei nähern sie sich mit einfühlsamer Kameraführung dem Innenleben ihrer Protagonisten, zeichnen ihre Charaktere mit kompromissloser Glaubwürdigkeit: Während sich Lemaire bald nur noch den Tod wünscht, wird sein Peiniger durch die Aufmerksamkeit, die er in den Medien erhält, noch mehr zerrüttet. Befürworter und Gegner seiner Selbstjustiz halten sich die Waage und selbst unter den ermittelnden Polizisten ist man sich nicht einig, ob man Hamel nicht einfach gewähren lassen sollte.
7 DAYS ist einer der emotionalsten, eindringlichsten und komplexesten Filme in der Geschichte des WOF. Er wird hier genauso verstörte Begeisterung hervorrufen wie auf dem renommierten Sundance Festival.
One day, little Jasmine doesn’t come home from school. Police find the suspect. But full of pain and self-reproach, the father doesn’t wait for the sentence: He kidnaps Anthony Lemaire and takes him into an isolated hood. Bruno Hamel lets the public know: He will torture Lemaire for six days and finally, he will kill him on the seventh day – Jasmine’s eighth birthday.
“Le sept jours du talion”, that’s the title of the novel the movie is based on, doesn’t show any torture-porn-excesses. Instead, there’s suffocating realism in this psycho-dramatic movie: It has to show physical and psychological cruelties, in order to draw a realistic picture of the protagonists. 7 DAYS is one of the most emotional, impressive, and complex movies you’ve ever seen at WOF.
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5150 ELM'S WAY (THRILLER)
Regie: Éric Tessier
CA 2009 +++ 111 Minuten +++ französische Originalversion mit englischen Untertiteln
DEUTSCHLANDPREMIERE
Spielzeit: Freitag, 30. April: 02:30 h
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Willkommen bei Familie Beaulieu! Nur mit dem Willgehen ist das bei ihnen so eine Sache, wie Filmstudent Yannick Bérubé am eigenen Leibe erfahren darf. Nach einem Fahrradunfall im Ulmenweg sucht er in Hausnummer 5150 Hilfe bei Taxifahrer Jacques, dessen Frau Maude und den beiden Töchtern Michelle und Anne – und findet sich plötzlich eingesperrt in zehn fenstervernagelten Quadratmetern wieder. Seine einzige Gesellschaft: ein Blutfleck in der Zimmerecke.
Mit 7 DAYS beweist (Roman-)Autor Patrick Senécal, dass er (psychologisch) tiefgründige Thrillerkost auf Basis schier unerträglichen Realismus’ kreieren kann. Bei seinem WOF-Zweitling geht der Kanadier verspielter vor – und das im wahrsten Sinne des Wortes, wenn eine Partie Schach zum Schicksalsspiel für seinen Protagonisten Yannick wird. Zwar präsentiert sich 5150 ELM’S WAY auf den ersten Blick vergleichsweise zugänglich, doch auch hier lauern die doppelten Böden in den vielschichtig angelegten Figuren und einer cleveren Story, die von ausnahmslos starken Darstellern getragen wird. So denn: Weiß beginnt, Schwarz verliert!
Welcome at family Beaulieu’s. But they are not so friendly when you want to leave. That’s what Yannick Bérubé has to find out. After a bike accident, taxi driver Jacques, his wife Maude and the daughters Michelle and Anne help him – and Yannick suddenly finds himself inside a small boarded-up room.
7 DAYS
proves that writer Patrick Senécal knows how to deal with psychological deep thrillers based on a realism that is hard to bear. His 2nd movie at WOF is much more playful – in the true sense of the word, as a game of chess becomes his destiny.
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BAD BIOLOGY (GROTESQUE / SEX / COMEDY / TRASH)
Regie: Frank Henenlotter
US 2008 +++ 85 Minuten +++ englische Originalversion
DEUTSCHLANDPREMIERE
Spielzeit: Freitag, 30. April: 04:45 h
„A god awful love story.“
„Death by orgasm.”

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Erinnert Ihr Euch noch an „Basket Case”? Jenen Bad-Taste-Klassiker um ein mörderisches siamesisches Zwillingsduo? 1982 sprengte Frank Henenlotter damit jegliche Grenze des guten Geschmacks, nur um mit „Brain Damage“ (1988) und „Frankenhooker“ (1990) noch zwei drauf zu setzen. „Basket Case 3“ markierte 1992 seine letzte Kinoregiearbeit – bis jetzt. Und der Meister bleibt sich treu: Auch sein neuestes (Mach-)Werk BAD BIOLOGY ist wieder im besten Sinne unbeschreiblich. Wir versuchen es trotzdem:
Jennifer ist die glücklichste Frau der Welt: Sie verfügt über sieben Klitorisse! (Oder wie lautet der Plural von Klitoris…?) Von dieser genetischen Anomalie (oder diesem Sprung der Evolution, wie sie es nennt) profitiert die Männerwelt in ihrer Umgebung ungemein – vermeintlich, denn eine Nacht mit der nymphomanischen Furie kann schon mal mit Kopfzerbrechen enden. Das ist aber nicht der Grund, warum sich Dildofabrikant Batz ihrem unwiderstehlichen Charme zu entziehen versucht: Den Guten plagt ein ganz eigenes, streng gehütetes Geheimnis – in der Unterhose.
Macht Euch gefasst auf eine grotesk-perverse, von four-letter-words nur so strotzende, schwer pubertäre Altherrenfantasie. Denn Henenlotter kümmert sich einen Dreck um jegliche political correctness oder so etwas Überflüssiges wie ein jugendfreies R-Rating. Wer denkt, schon alles gesehen zu haben, wird hier definitiv eines Besseren belehrt! Auf die abartigen Abstrusitäten auf der Leinwand gibt es nur zwei adäquate Reaktionen: Entweder man krümmt sich vor Lachen im Sitz oder flüchtet entsetzt aus demselbigen. Keine Frage: BAD BIOLOGY ist schlichtweg unglaublich! Glaubt es uns.
Jennifer is the luckiest woman alive: She’s got seven clitorises! The men profit very much from this anatomic abnormality (she calls it a lead over evolution). But a night with the nymphomaniac can result in a real headache.
Frank Henenlotter, who broke every taboo with “Basket Case”, is back with a grotesque, perverted movie full of four-letter-words and dirty minds.
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EMPUSA (TRASH / HORROR / COMEDY)
Regie: Jacinto Molina (= Paul Naschy)
ES 2010 +++ 97 Minuten +++ spanische Originalversion mit englischen Untertiteln
WELTPREMIERE
Spielzeit: Samstag, 1. Mai: 04:45 h
„A Vampire’s strength lies in nobody believes in him…”
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Um die Wahrheit zu sagen: Wir haben alle nicht geglaubt, dass EMPUSA jemals das Licht der WOF-Leinwand erstrahlen lässt. Erst verstirbt Regisseur Carlos Aured. Dann übernimmt Paul Naschy (auch Hauptrolle) die Federführung. Kurz vor Fertigstellung des Films wird dann leider auch unser Freund Paul abberufen. Aber wir sind uns sicher: Er hätte sich sehr über das letztendlich vorliegende Ergebnis gefreut.
Abel (Paul Naschy), seines Zeichens ehemaliger Horrorfilmdarsteller (sic!), lebt von Fans und Presse vergessen in einem kleinen spanischen Küstenort. Mit seinem alten Freund Victor sinniert er bei langen Strandspaziergängen über die gute alte Zeit. Die Ruhe findet ein jähes Ende, als die beiden eine abgetrennte Hand mit einem seltsamen Tattoo finden. Nur gut, dass Abel ein Hobby hat: Okkultismus. Sofort macht er sich ans Werk. Seine Nachforschungen führen zu einem bösen Geheimnis aus vorchristlichen Tagen…
Leinwand frei für eine wunderbar quere und trashige Hommage an die Blütezeit des spanischen Horrorfilms der 1970er! Da marschieren Zombies und leicht bekleidete Hexen im Walle-Walle-Gewand einher, dazu gibt’s eine grüne Medusa und anderes Ungetüm. Herrlich auch die Anspielungen auf Genreklassiker wie „American Werewolf“ oder „ La Noche del Walpurgis“ (aka „Die Nacht der Vampire“), Naschys größten Erfolg. Naschy selbst brilliert in seinem allerletzten Kinoauftritt mit selbstironischem Spiel und Langhaarperücke – der Hit!
Schade, Paul, wir hätten Dich gerne noch länger gehabt. Danke für dieses Vermächtnis!
Nachruf Paul Naschy
(Deadline 1/2010)
Ex-horror-icon Abel lives forgotten in a quiet coastal-town. The peace comes to a sudden end when he finds an amputated hand with a strange occult-looking tattoo. His inquiries lead him to a mad secret from ancient times.
This is a wonderful trashy homage to the heyday of Spanish horror-movies in the 1970s. And to Paul Naschy in his very last role.
Links: HOMEPAGE / MYSPACE / IMDB / TRAILER
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EXODUS (DRAMA / SCI-FI / ARTHOUSE / FANTASY?)
Regie: Penny Woolcock
GB 2007 +++ 106 Minuten +++ englische Originalversion
DEUTSCHLANDPREMIERE
Spielzeit: Freitag, 30. April: 00:15 h

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Britische Filmemacher halten von ihren gewählten Volksvertretern nicht allzu viel. Zumindest stellen sie der Politik in ihren (anti-)utopischen Zukunftsszenarien wie „Children Of Men“, „28 Weeks Later“ oder „Doomsday“ regelmäßig vernichtende Zeugnisse aus. EXODUS macht keine Ausnahme und ist dabei näher an der Realität, als man es sich wünschen möchte.
Der rechtsgerichtete Politiker Pharaoh Mann (gespielt von „Titanic“-Kapitän und „Herr der Ringe“-König Theoden Bernard Hill) befreit sein Land von Drogen, Arbeitslosigkeit, Verbrechen und illegaler Einwanderung: Er lässt kurzerhand sämtliche Süchtige, Sozialhilfeschmarotzer, Kleinkriminelle und Immigranten in ein umzäuntes, streng bewachtes Reservat sperren. Kurz vor ihrer Einweisung in jenes „Dreamland“ kann eine Einwanderin ihr Neugeborenes in die Obhut einer gut betuchten Frau geben: Batya Mann, die Frau Pharaohs.
20 Jahre später. Aus dem Findelkind ist ein aufblühender Biologiestudent geworden. Während einer Touristenführung durch „Dreamland“ erschlägt er einen Wachmann – und muss sich fortan in Lumpen und unter Wellblechpappe vor Recht und Gesetz verstecken. In seinem Asyl findet er nicht nur die große Liebe Zipporah (Clare-Hope Ashitey, die letzte Schwangere aus „Children of Men“ in ihrer dritten Kinorolle), er wird auch zum umstrittenen Freiheitskämpfer gegen die Politik seines Ziehvaters. Doch vor dem Aufbruch ins Gelobte Land setzt Moses, so der Name des Jünglings, die Plagen.
Exodus, so der Titel des 2. Buchs Moses, enthält mit dem Auszug der versklavten Israeliten aus Ägypten eine der faszinierendsten Geschichten des Alten Testaments. In Form großkalibriger Cinemascope-Sandalenepen („Die zehn Gebote“ mit Charlton Heston) oder animierter Musicals („Der Prinz von Ägypten“) ist es auch Hollywood immer wieder eine aufwendige Umsetzung wert. Intelligent modernisiert Penny Woolcock den Stoff und transferiert ihn in die nahe Zukunft. Dabei zeigt sie einerseits seine erschreckende Aktualität, deutet ihn aber auch neu, indem sie mitunter verblüffend einfache Erklärungen für die biblischen Wunder anbietet. Vor allem beeindruckt sie aber mit einem ambivalenten Blick auf die handelnden Figuren sowie das „Dreamland“ selbst. Zwar haben sich Strukturen und sogar so etwas wie ein Schulwesen herausgebildet. Doch auf den Matschstraßen regiert nicht selten purer Egoismus, rücksichtslose Gewalt und das Recht des Stärkeren. Das „Dreamland“ – eine selbst geschaffene Hölle?
In this nightmare vision of the future, a neo-fascist politician clears the streets of immigrants confining them in a ghetto called “Dreamland”. But when his adopted son discovers that his real parents are imprisoned refugees, his attempts to help them escape result in a war in which the brutally oppressed resort to brutal means to win their freedom.
This movie is an ambivalent, complex and from time to time shocking interpretation of the 2nd book of Moses. Due to its social and political criticism, EXODUS is the biblical version of “Children of Men”.
Links: HOMEPAGE / MYSPACE / IMDB / TRAILER
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GAME OVER (SPLATTER / HORROR)
Regie: Timo Rose
DE 2010 +++ 89 Minuten +++ deutsch-englische Originalversion
EUROPAPREMIERE
Spielzeit: Freitag, 30. April: 02:30 h
„Let's play a game.”
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Beim WOF 2004 haben wir Timo Rose für seine Verdienste um den deutschen Independentfilm mit einem Spezial-Glibb geehrt. Nicht umsonst, denn Rose erweist sich nach wie vor als umtriebiger Filmemacher! Wir präsentieren seine aktuelle Schlachtplatte GAME OVER.
Noch streiten sich die befreundeten Jungschauspielerinnen Eala, Tina und Melody, wer die beste Scream Queen abgibt. Schon bald geraten sie an ein blutrünstiges Psychopathenpärchen, das ihnen nur allzu gerne Gelegenheit gibt, ihr Schreitalent unter Beweis zu stellen.
Im Gegensatz zu seinem Killerduo macht Rose keine Gefangenen – der Mann setzt bereits im Vorspann auf derbe Schockeffekte und empfiehlt sich einmal mehr als erste Adresse in Sachen nationaler Sicko-Kost. Sieben bisherige Festivalpreise für die Schlachtplatte müssen ja schließlich irgendwo woher kommen!
Regisseur Timo Rose und Hauptdarstellerin Magdalena Kalley
sind persönlich
anwesend.
The young actresses Eala, Tina and Melody still quarrel over who’s the best Scream Queen. Soon, they meet a blood-thirsty psychopathic couple. Here, they can truly prove who the most talented screamer is.
Director Timo Rose is merciless when he already starts the prologue with coarse shocking effects.
Director Timo Rose and main-actress Magdalena Kalley will be present.
Links: HOMEPAGE / MYSPACE / IMDB / TRAILER
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GEORGE'S INTERVENTION (COMEDY / HORROR / SATIRE)
Regie: J.T. Seaton
US 2009 +++ 93 Minuten +++ englische Originalversion
DEUTSCHLANDPREMIERE
Spielzeit: Samstag, 1. Mai: 00:15 h
„9 out of 10 interventions are successful... This is the 1.“

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Es geht doch nichts über gute Freunde. Besonders, wenn man so richtig in der Scheiße steckt. Ganz besonders, wenn nur sie meinen, dass man so richtig in der Scheiße steckt und einen gemeinsam mit einer angeheuerten Psychologin therapieren wollen. Aber was ist denn bitteschön so schlimm an meiner Sucht? Gut, ich esse gern Fleisch. Menschenfleisch. So macht man das halt als Zombie.
Bevor ihr nachfragt: Die so genannte Intervention, bei der sich Freunde mit einem Psychologen bei einem Suchtkranken einnisten, gibt es wirklich – selbstverständlich auch als Reality-Format im US-TV. Wenn das mal keine Vorlage für eine wortwörtlich bissige Satire abgibt! Genüsslich aufspielende Darsteller garantieren mit ihren überzeichneten Charakteren und köstlichen Dialogen für eine hohe Gagdichte, die schräge Grundidee und die immer neuen, skurrilen Verwicklungen lassen keinerlei Längen zu – dabei spielen die 93 Minuten fast komplett in nur einem einzigen Haus! Setzt Euch also gemeinsam mit Euren besten Kumpels hin, haltet Eure Rollenspielzettel parat und wohnt GEORGE’S INTERVENTION bei. Er wird es Euch danken…
George’s friends have gathered for an intervention… George’s intervention. You see, George is a zombie. And his friends are hoping to convince him to stop eating people and to enter 'zombie rehab'. With the help of a professional interventionist, George’s friends confront George regarding his 'addiction'. But, over the course of the night, George’s friends begin to disappear. Have they given up hope that the intervention will be successful? Or have they become dinner?
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I KNOW HOW MANY RUNS YOU SCORED LAST SUMMER (SLASHER / TRASH / SPLATTER)
Regie: Stacey Edmonds und Doug Turner
AU 2009 +++ 78 Minuten +++ englische Originalversion
DEUTSCHLANDPREMIERE
Spielzeit: Freitag, 30. April: 04:45 h
„Mass murder, it's just not cricket.“
„This time, they'll get to keep the ashes.“
„Does for cricket what ,Wolf Creek' did for tourism.”

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Wir hatten schon Psychokiller mit Macheten, Krallenhandschuhen oder Kettensägen. Aber einer mit einem Kricketschläger ist sogar uns neu.
Vor 20 Jahren wurde Kricketspieler Phil Phillips (u.a. verkörpert von Regisseur Doug Turner) von seinen jugendlichen Teamkameraden böse gemobbt. Jetzt kehrt er zurück, sich einen nach dem anderen vorzuknöpfen. Die Scotland Yard-Agentin Kim Reynolds (Co-Regisseurin Stacey Edmonds) durchschaut die Zusammenhänge und bringt die letzten fünf Überlebenden in einem Safehouse unter. Wunderbar: So hat sie der Psychokiller mit dem Kricketschläger alle beieinander! Auch wenn er selbst sie offensichtlich nicht alle beieinander hat…
Wann macht ein Film, der ein zu Tode genudeltes Genre neu aufwärmt, Spaß? Wenn ihm Logik, talentierte Darsteller, sympathische Protagonisten oder ein furchteinflösender Bösewicht völlig egal sind und er einfach nur gut holzt. So funktioniert die Hommage an „Freitag der 13.“ und Co. dank zahlreicher Kills, die durchaus einfallsreich und vor allem blutig variiert werden. Und hey, wer hätte es gedacht, Ihr kriegt zur frühen Morgenstunde noch eine Runde Sport! Auf einen Leckerbissen dürft Ihr Euch besonders freuen: Arianna Starr. Die amtierende Miss Nude Australia bodydoubled die Agentin in einer ausgedehnten und für die Narration selbstverständlich völlig überflüssigen Duschszene. Huiuiui!
20 years ago, cricket player Phil Phillips was cruely mobbed by his young team comrades. Now, he’s taking care of them – one after the other. Scotland Yard-agent Kim Reynolds brings the last survivors to a safe house. Great: That makes the work for Phil even easier.
ATTENTION: Miss Nude Australia did the body-doubling for agent Reynolds in a pretty long shower-scene, which is of course without any importance for the narration.
Links: HOMEPAGE / MYSPACE / IMDB / TRAILER / ERÖFFNUNGSSZENE
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KARL THE BUTCHER VS AXE - VIOLENT SHIT 4 (SPLATTER / TRASH / SCI-FI / COMEDY / ACTION)
Regie: Andreas Schnaas und Timo Rose
DE 2010 +++ 80 Minuten +++ englische Originalversion
WELTPREMIERE
Spielzeit: Samstag, 1. Mai: 02:30 h

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Wir schreiben das Jahr 2023. Die meisten Städte sind zerstört. Es herrscht Krieg und Gewalt unter den letzten Überlebenden. Grund genug für den Teufel, Karl the Butcher wieder auf die Erde loszulassen. Doch Ein anderer, neuer Killer namens Axe scheint dessen Platz eingenommen zu haben. Gesagt, getan wandert Karl fröhlich mordend auf der Suche nach Axe durchs Land. Das Aufeinandertreffen ist unausweichlich! Doch auch rivalisierende Gangs wie die Moguewai Warriors, The Other, Gang Loco, Hirntot oder Not Fragile sind darauf aus, Axe und Karl den Gar auszumachen. Die finale und alles entscheidende Schlacht hat begonnen.
Papst und Hohe Priester des deutschen Trash-Kinos fackeln miteinander gegeneinander ein Feuerwerk des grenzwertigen Geschmacks ab – tatsächlich stecken die Regisseure Andreas Schnaas und Timo Rose höchst selbst unter den Kampfmonturen von Karl, dem Schlächter und der Axt! Für buntes Treiben vor der Kamera sorgt die weitere, äußerst hübsch anzusehende internationale Besetzung um Magdalena Kalley (GAME OVER), Eileen Daly („Cradle Of Fear”) und Eleanor James („Forrest Of The Damned“). Kenntnis der kultigen „Violent Shit 1-3“ ist nicht zwingend erforderlich.
Die Kontrahenten Andreas Schnaas und Timo Rose sowie Hauptdarstellerin Magdalena Kalley
sind persönlich anwesend.
2023. Most cities are destroyed. There’s war and violence. Reason enough for the devil to release Karl the Butcher back on earth. But another, „new“ killer, named Axe, seems to have taken his place. A clash of the titans is unavoidable.
Pope and priest of German trash-cinema fight against each other in a round dance of bad taste: The directors Andreas Schnaas and Timo Rose play Karl and Axe.
The contracting parties Andreas Schnaas and Timo Rose as well as main-actress Magdalena Kalley will be present.
Links: HOMEPAGE / MYSPACE / IMDB / TRAILER
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LA HERENCIA VALDEMAR (HORROR / DRAMA)
Regie: José Luis Alemán
ES 2010 +++ 104 Minuten +++ spanische Originalversion mit englischen Untertiteln
INTERNATIONALE PREMIERE
Spielzeit: Freitag, 30. April: 00:15 h
„Some mansions have their own legend, their own tragedy.”
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Erzählstrang 1 (heute): Die junge Altertumsexpertin Luisa inspiziert das seit Jahrzehnten verlassene viktorianische Anwesen Valdemar. Und verschwindet spurlos. Ihre Arbeitgeber setzen einen Privatdetektiv auf ihre Fährte.
Erzählstrang 2 (1880): Lázaro Valdemar und seine Frau Leonor führen in ihrem Anwesen voller Hingabe ein Waisenhaus. Lázaro experimentiert mit der neuen Errungenschaft Fotografie und entdeckt die Technik der Doppelbelichtung – scheinbar tauchen Geisterwesen auf den Abzügen auf! Damit kann man sicher – zum Wohle der Kinder, versteht sich – gut betuchten Mitbürgern ein wenig Geld aus den Taschen ziehen… Doch bald erscheint nicht nur ein neugieriger Journalist auf der Bildfläche, sondern auch der berüchtigte Okkultist Aleister Crowley. Der ist überzeugt: Die Wesen auf den Bildern sind beileibe nicht auf chemische Prozesse zurückzuführen.
Nach dem Motto „Die Geister, die ich rief…“ schwelgt die iberische A-Produktion in authentischen Dekors und Kostümen und erzeugt mit Hilfe gezielt eingestreuter CGI- und Make-Up-Effekte wohligen Gothic-Horrorgrusel in bester H.P. Lovecraft-Manier. Kostenpunkt: geschätzte 13 Millionen Euro. Dabei sorgen die Auftritte diverser historischer Persönlichkeiten für ganz besonderes Flair – unter ihnen der WOF-Besuchern spätestens seit letztem Jahr bestens vertraute Magier Mr. Crowley (siehe CHEMICAL WEDDING) oder die mutmaßliche Doppelmörderin Lizzie Borden.
Traurige Attraktivität erhält der Film durch Paul Naschy als Valdemars Butler Jervás: Es ist der letzte Leinwandauftritt der spanischen Kinoikone (1934-2009).
Nachruf Paul Naschy (Deadline 1/2010)
Nowadays. Archaeologist Luisa examines the desolate estate of the Valdemar’s and vanishes without a trace.
1880. Lázaro Valdemar’s estate is an orphanage and he experiments with photography. That’s how he finds out about the technique of double exposure – obviously, ghosts appear on the pictures. That’s a pretty nice way to get some money from the rich citizens. But soon, Aleister Crowley appears, infamous for his occultism. His conviction: Those ghosts on the pictures are no results of a chemical process.
The Iberian production cost 13 million Euros. With its authentic sets and costumes as well as with its CGI- and make-up-effects, this movie evokes a pleasant gothic-horror-mood in H.P. Lovecraft’s style. And it’s the last role of cinematic icon Paul Naschy.
Links: HOMEPAGE / MYSPACE / IMDB / TRAILER
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Olaf Ittenbachs NO REASON (SPLATTER / PSYCHO-HORROR)
Regie: Olaf Ittenbach
DE 2010 +++ 89 Minuten +++ deutsche Originalversion
Spielzeit: Samstag, 1. Mai: 22:00 h

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Eine glückliche Ehefrau. Ein liebender Ehemann. Ein kleiner Sohn. Eine nette ältere Dame aus dem ersten Stock, die ab und an den Kleinen hütet. Eine allein stehende junge Frau aus dem zweiten Stock. Ein frecher Postbote. Ein Freund, der seine junge Tochter durch einen Unfalltod verloren hat.
Dies könnten die Protagonisten in einem x-beliebigen Mietshaus irgendwo in Deutschland sein. Oder sind wir gerade in der Lindenstrasse? STOPP!
Hier liegt die Betonung auf KÖNNTE!
Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Olaf Ittenbach („Beyond The Limits“, „Dard Divorce“) legt einmal mehr Wert auf ein filmisches Puzzle aus Sein und Schein, das tief in die Abgründe seiner Protagonisten reicht. Aus der banalen Realität wird der Zuschauer in albtraumhafte Welten katapultiert, wie man sie bis dato selten auf der Leinwand zu sehen bekam. NO REASON ist eine cineastische Grenzerfahrung, die Publikum wie Figuren und vor allem Schauspieler an den Rand des Ertragbaren führt. Besonders die bühnenerprobte Hauptdarstellerin Irene Holzfurtner durchleidet eine beeindruckende Tour de Force. Nebenbei gibt es ein Wiedersehen mit Timothy Balme, dem Zombie-Rasenmähermann aus Peter Jacksons „Braindead“, als Pathologe.
Timothy Balme, der das WOF 1992 zusammen mit Peter Jackson zur Deutschlandpremiere von „Braindead“ besuchte, wird diesmal nicht dabei sein.
Aber wir freuen uns sehr auf Olaf Ittenbach nebst weiteren (tapferen!) Mitstreitern aus NO REASON.
A lucky life. A perfect family. But what if this life never existed? When reality is something completely different? Even worse than your worst nightmare. If death is salvation, you see the white light.
Their is also a reunion with Timothy Balme, undead-lawn-mower-man from Peter Jackson’s “Braindead”, now as a pathologist.
Director Olaf Ittenbach will be present.
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SAUNA
(HISTORY / HORROR / ARTHOUSE)
Regie: Antti-Jussi Annila
FL 2008 +++ 80 Minuten +++ finnische Originalversion mit deutschen Untertiteln
Spielzeit: Samstag, 1. Mai: 22:00 h
„Wash your sins away.”
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Wir schreiben das Jahr 1595. Der langjährige Territorialkrieg zwischen Russland und Schweden ist beendet. Der russische Kaiser und der König von Schweden berufen die Königliche Grenzkommission ein, um den neuen Verlauf der Grenze auf finnischem Gebiet zu bestimmen. Gemeinsam mit russischen Delegierten reisen die Brüder Erik und Knut nun durch das Niemandsland. Während Knut als intellektueller Kartograph auftritt, ist Erik ein vom Kriegsdienst desillusionierter Kämpfer, dem jegliches Mitgefühl abhanden gekommen ist. Von den Russen unbemerkt, massakrieren sie eine Einsiedlerfamilie. Tage später rasten sie inmitten eines Sumpfgebietes gelegenen Dorfes. Die hiesige Sauna übt auf den von Schuldgefühlen geplagten Knut eine eigentümliche Anziehungskraft aus.
Regisseur AJ Annila legte 2006 mit „Jade Warrior“ den ersten finnischen Martial Arts-Film vor. War dieser tief in der chinesischen Mythologie verwurzelt, taucht SAUNA nun in die Kultur seiner Heimat ein und setzt auf knochige, vielschichtige Charaktere, einen wuchtigen Soundtrack und vor allem elegische Bilder. Dabei geht er so subtil vor, dass man lange Zeit gar nicht merkt, in einem Horrorfilm zu sitzen. Und doch entwickeln der ruhige Erzählfluss und die wohldosierten Blutmomente langsam aber sicher eine Sogwirkung, die einen ins Schwitzen bringt.
1595: The territorial war between Russia and Sweden is over. The royal border commission has to define the new border in Finnish area. Together with a Russian delegation, the brothers Erik and Knut travel through no-man’s-land. The Russians don’t notice that they slaughter a whole family. A few days later, they have a break in a village in the midst of a swamp-land. And the sauna attracts Knut who is filled with a sense of guilt.
SAUNA goes deeply into Finnish culture and shows bony, multi-layered characters, a powerful soundtrack, a subtle narration and elegant scenes.
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SAVAGE (DRAMA / THRILLER / ARTHOUSE)
Regie: Brendan Muldowney
IE 2009 +++ 84 Minuten +++ englische Originalversion
DEUTSCHLANDPREMIERE
Spielzeit: Freitag, 30. April: 22:00 h
„Fear. Anger. Control. Revenge.”
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Für zwei Jugendliche ist es ein kurzer Spaß, eine willkommene Gelegenheit, aufgestaute Aggressionen abzubauen und nebenbei noch ein bisschen Kohle einzusacken. Für Pressefotograf Paul Graynor jedoch ist es der Beginn eines schweren Traumas, als er von den beiden in einer Dubliner Seitenstraße überfallen und krankenhausreif geschlagen wird. Fortan besteht sein Alltag aus plötzlichen Panikattacken, Paranoia und dem harten Kampf, zurück ins Leben zu finden. Das kann ihm nur auf einem Wege gelingen: Paul muss raus aus der Opferrolle – er muss seine Peiniger finden.
Das Vergeltungsmotiv hat in der Geschichte des Kinos eine lange Tradition. Während es von Charles Bronson („Ein Mann sieht Rot“), Arnold Schwarzenegger („Collateral Damage“) oder zuletzt Mel Gibson („Auftrag Rache“) meist plakativ aufgearbeitet wurde, konzentriert sich Langfilmdebütant Brendan Muldowney ganz auf die psychologische Facette. Mit schmerzhaftem Realismus verkörpert Darren Healy („Once“, „Layer Cake“) den von Angst, Wut, Kontrolle und Rachegelüsten Getriebenen, macht jede seiner oft harschen Entscheidungen und Taten nachvollziehbar. Nicht umsonst haben Kritiker SAVAGE als besten irischen Film 2009 ausgelobt.
It’s only a short fun for two teenagers. It’s the beginning of a long trauma for photographer Paul Graynor: He is beat to pulp by them in a narrow street. From then on, his every-day-life is full of panic-attacks, paranoia and the hard battle back to a normal life. There’s only one way to get back: Paul has to get rid of the role as a victim. He has to find his tormentors.
SAVAGE is the feature-film-debut of Brendan Muldowney. It is not a simplistic revenge massacre but a painfully realistic movie focused completely on psychological facets. Critics say SAVAGE is one of the best Irish movies in 2009.
ACHTUNG! Der Trailer nimmt den gesamten Film vorweg.
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STORAGE (THRILLER)
Regie: Michael Craft
AU 2009 +++ 92 Minuten +++ englische Originalversion
DEUTSCHLANDPREMIERE
Spielzeit: Samstag, 1. Mai: 02:30 h
„The deeper you go the darker it gets..”
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Der 17-jährige Jimmy bekommt einen Job bei seinem Onkel Leonard. Dieser betreibt ein Lagerhaus, in dem Privatpersonen Habseligkeiten unterbringen können. Wichtigste Regel für den Jungwachmann: Die Privatsphäre der Kunden muss unbedingt gewahrt bleiben! Gut, bei den meist recht seltsamen Gestalten will man ohnehin nicht so genau wissen, was sich in den jeweiligen acht Quadratmetern befindet. Besonders der Mieter von Raum 830 jagt Jimmy einen Schauer über den Rücken – hat er da eine Pistole bei ihm gesehen!? Sein Gewissen lässt dem Jungspund keine Ruhe und so setzt er Ereignisse in Gang, die er bald lieber früher als später rückgängig machen würde.
Mit ruhigen Bildern, unterschwelliger Filmmusik und hervorragender Darstellerriege zieht dieser Gänsehauterzeuger aus Down Under das Publikum in seinen Bann. Dabei dreht sich im Kern alles um vier Charaktere, die das überraschungsreiche Drehbuch äußerst vielschichtig anlegt. Unsere Empfehlung: Lagert euch in Kino 2 ein!
Jimmy works in a storage for private people. Of the many strange characters, it’s the tenant in room no. 830 that makes him shudder: Wasn’t he carrying a gun in his belt? He starts a row of events that he soon regrets.
Calm scenes, subliminal score, great actors and a plot full of surprises make this a suspenseful movie.
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TRAIN (HORROR)
Regie: Gideon Raff
US 2008 +++ 95 Minuten +++ englische Originalversion
DEUTSCHLANDPREMIERE
Spielzeit: Samstag, 1. Mai: 04:45 h
„Next stop: hell.”
„You're in for one hell of a ride.”
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Die im Zuge von „Saw” rollende Torturewelle halt Einzug beim WOF! Wobei „Zug“ ein gutes Stichwort ist: In diesem Fall ist die Folterkammer mobil… Raus da, aber zügig!
Der Kalte Krieg ist vorbei. Das heißt aber noch lange nicht, dass amerikanische Touristen unbehelligt durch Ostblockstaaten reisen können. In „Hostel“ war es ein Trio Jungs, in „Hostel 2“ eine Gruppe Mädels und in TRAIN ist es folgerichtig eine gemischte Ringermannschaft um Hollywoodstar Thora Birch („American Beauty“, „Ghost World“), die zuerst ihrer Pässe und dann ihrer Innereien verlustig geht. Vielleicht hätte man doch auf den Trainer hören und nicht auf diese Party gehen sollen. So etwas ist noch nie gut ausgegangen! Vielleicht sollte man aber einfach mal durch Landstriche gondeln, in denen Amis beliebter sind – im Mittleren Osten, zum Beispiel. ENDSTATION!
Cold War is over. But this doesn’t mean that American tourists can travel the East-bloc States unharmed: In “Hostel”, it had been three boys. In “Hostel 2”, it had been a group of girls. And in TRAIN, it’s consistently a mixed group around Hollywood-starlet Thora Birch (“American Beauty”, “Ghost World”). First, they loose their passports; then they loose their guts.
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